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„Wirklich tot sind nur jene, an die sich niemand mehr erinnert.“ – Jüdisches Sprichwort

Stadtführung »Das jüdische Hamburg«

Jüdisches Hamburg entdecken: Stadtführung durch das historische Grindelviertel („Klein Jerusalem“)

Erleben Sie eine besondere Stadtführung durch das jüdische Hamburg und entdecken Sie das historische Grindelviertel, das einst als „Klein Jerusalem“ bekannt war. Auf dieser 2,5-stündigen Tour begeben wir uns auf eine spannende Reise durch über 3000 Jahre jüdische Geschichte, Kultur und Tradition.

Viele Besucher verbinden jüdische Geschichte in Deutschland vor allem mit dem Holocaust. Diese Führung zeigt jedoch weit mehr als nur dieses Kapitel. Sie erzählt die gesamte Geschichte jüdischen Lebens in Hamburg – von den frühen Einflüssen über das lebendige Gemeindeleben bis hin zur Gegenwart.

Eine bewegte Geschichte

Über 400 Jahre lang prägten jüdische Familien, Kaufleute und Gelehrte das Leben der Hansestadt. Synagogen, Schulen und Geschäfte machten das Grindelviertel zu einem Zentrum jüdischer Kultur in Norddeutschland.

Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten im Jahr 1933 begann die Verfolgung der jüdischen Bevölkerung. Viele Menschen mussten fliehen, andere wurden deportiert und ermordet. Die einst große Gemeinde wurde nahezu zerstört.

Doch die Geschichte endet hier nicht: Bereits kurz nach dem Zweiten Weltkrieg begann der Wiederaufbau der jüdischen Gemeinde. Heute ist jüdisches Leben wieder ein wichtiger Teil der Stadt – mit Gemeinden, Kultur und neuen Perspektiven für die Zukunft.

Auf Spurensuche im heutigen Hamburg

Während der Führung entdecken wir historische Orte und versteckte Spuren jüdischen Lebens im Grindelviertel. Dazu gehören:

  • ehemalige Standorte bedeutender Synagogen

  • historische Schulen und Gemeindeorte

  • Erinnerungsorte und Denkmäler

  • die bekannten Stolpersteine, die an ehemalige Bewohner erinnern

Viele dieser Spuren liegen direkt vor unseren Füßen und werden im Alltag oft übersehen.

Das erwartet Sie auf der Tour

  • Geführte 2,5-stündige Stadtführung durch das Grindelviertel

  • Einblick in 3000 Jahre jüdische Geschichte

  • Spannende Geschichten über Menschen, Orte und Traditionen

  • Hintergrundwissen über Hamburgs Rolle als Zentrum jüdischer Kultur

  • Historische Orte, Denkmäler und Stolpersteine

Diese Tour ist ideal für Geschichtsinteressierte, Hamburg-Besucher und Einheimische, die die Stadt aus einer neuen Perspektive kennenlernen möchten.

Begleiten Sie uns auf eine bewegende Entdeckungsreise durch das jüdische Hamburg – ein wichtiges, faszinierendes und oft verborgenes Kapitel der Stadtgeschichte.

Die nächsten Termine:

2026

April 2026: 26.04.2026 um 14 Uhr

August 2026: 26.08.2026 um 17 Uhr

Weitere Termine auf Anfrage!!!

Bitte schreiben sie mir eine Mail, wenn keiner der Termine für sie infrage kommen sollte!

 

Treffpunkt: Talmud Tora Schule, Grindelhof 30, Hamburg
Ende der Tour: „Café Leonar“, Grindelhof 59, Hamburg
Dauer: 2,5 Stunden
Preis: 22,50 €

Jetzt Tickets sichern Gruppen-Touren auf Anfrage!

Auf den Spuren jüdischen Lebens

Begeben Sie sich mit mir auf die Suche nach dem Vergangenen. Auf dem zweieinhalb stündigen Spaziergang werden wir nicht nur auf Zeitzeugen treffen, sondern der jüdischen Kultur ganz nah sein.

Treffpunkt ist an der Talmud Tora Schule, einer Institution deren Geschichte Anfang des 19. Jahrhundert begann. Die Gründung der Schule ging auf die Initiative des Kaufmanns und Talmud-Gelehrten Mendel Frankfurter zurück. Gelehrt wurde die Tora und Hibräisch. Die Schule lag mitten in der Neustadt, dem damaligem  Mittelpunkt jüdischen Lebens. Schon wenige Jahre nach ihrer Gründung wurde der Platz für die vielen Schüler knapp und somit trägt die heutige Schule nur noch den Namen, befindet sich aber nicht mehr am einzigen Standort.

Wir laufen weiter zur ehemaligen Synagoge am Bornplatz. Heute Joseph-Carlebach-Platz. 1906 wurde sie eingeweiht und diente lange Zeit der Deutsch-Israelitischen Gemeinde als Hauptsynagoge.  In der Reichspogromnacht 1938 wurde die Synagoge zerstört und später, nach dem Verkauf des Grundstücks, abgerissen. Zur Erinnerung wurde der Grundriss des Gebäudes in die Stein gemeißelt.

Nur weniger Meter entfernt stehen wir inmitten von prunkvollen Gebäuden der Universität Hamburg. Auch hier ist die Geschichte um das jüdische Leben zu spüren. Beginnend mit der Bücherverbrennung am 10. Mai 1933, begannen auch hier die Veränderungen. Bücher unter anderem von Heinrich Heine, Bertolt Brecht, Ernest Hemingway, Sigmund Freud, Lion Feuchtwanger, Carl Zuckmayer, Franz Werfel und Arnold Zweig verbrannten und bis zu 50 Professoren mussten die Uni verlassen.

Ganz in der Nähe entdecken wir eine Gedenktafel. Fast können wir sie hören. Stimmen, ein Flüstern, Schreie. Hier auf diese Wiese wurden sie zusammengetrieben und schlussendlich zum Hannoverschen Bahnhof gebracht. Ihre Koffer jedoch blieben stehen. Es sollte die letzte Etappe ihres Lebens werden.

Hier ganz nah an der Hauptstraße fällt es schwer sich vorzustellen, dass im Jahr 1712  dieser Platz noch vor den Toren der Stadt lag und als letzte Ruhestätte für die Armen und Dienstboten genutzt wurde. Im Jahr 1805 fand das letzte Begräbnis statt und der Friedhof wurde geschlossen. Anders als in der christlichen Beerdigungskultur werden Plätze auf jüdischen Friedhöfen nur einmal vergeben.

Anfang der Dreißiger Jahre war der Friedhof Ziel antisemitischer Verwüstung. 1937 wurde der Friedhof auf staatlichen Druck aufgehoben.

Hier können Sie verschiedene Gutscheine und Extras kaufen:

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Wieder Touren

Neuigkeiten

  • Auf Spurensuche durch das Welterbe Hamburg12. Januar 2026 - 8:45
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