Viele Menschen aus dem Bezirk engagieren sich in Stadt­teil­ar­chiven, Geschichts- oder Lernwerk­stätten, kultu­rellen Einrich­tungen oder an Gedenk­orten. Im Rahmen der Woche des Gedenkens werden ihre Aktivi­täten gebündelt und die Initia­tiven und Einrich­tungen präsen­tieren sich mit Führungen, Stadt­rund­gängen, Theater- sowie Filmin­sze­nie­rungen, Lesungen und Gesprächs­runden. Neben dem Infor­ma­ti­ons­aus­tausch soll so vor allem das Bewusstsein für unsere Geschichte gestärkt werden – um die Propa­ganda der Intoleranz, des Hasses, der Ausgrenzung, der Verfolgung und des Faschismus nie wieder erstarken zu lassen.

Viele junge Menschen haben an dem Interview-Projekt „Familiengeschichten aus der NS-Zeit“ mitgewirkt und formuliert, warum sie Gedenken heute und in Zukunft wichtig finden.

Da ab dem 2. November weitreichende Einschränkungen zur Bekämpfung der Covid19-Pandemie in Kraft treten, mussten viele Präsenzveranstaltungen leider abgesagt werden.

Die Woche des Gedenkens Hamburg-Mitte bietet ab dem 2. November hier täglich Interviews über persönliche Familiengeschichten aus der NS-Zeit mit Hamburger*innen beispielsweise von Esther Bejarano sowie Vorträge, Podcasts und Führungen zur Geschichte unserer Stadt.

Schauen Sie auch gern in die Infothek mit Hinweisen auf Online-Ausstellungen, Podcasts, Videos, Workshops u.v.m. zur nationalsozialistischen Geschichte Hamburgs und aktuellen Bezügen wie Antisemitismus an Schulen und zur politischen Bildung.

Hier gehts zur Webseite: https://gedenken-hamburg-mitte.de/