„unterm Hafen“

Von einst 2.000 Schutzräumen gibt es heute noch 599 öffentliche Bunker in Deutschland. Das gab das Innenministerium kürzlich bekannt. Ein wenig mehr als eine halbe Millionen Menschen könnten hier Schutz finden, so die zuständige Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA).

 

Der Blick in einen Röhrenschutzraum

 

Doch ist die Suche nach Bunkerplätzen der wirklich richtige Umgang mit dem Krieg in der Ukraine und dem drohenden 3. Weltkrieg? Sollte anstelle von Bunkerbau nicht die Politik verhindern, dass es, nach so vielen Jahren anscheinend vergeblicher Mühen, nun doch zum Ernstfall kommt. Allein dies aufzuschreiben scheint absurd und surreal.

 

Begleiten Sie mich auf der Tour „unterm Hafen“ und lassen Sie uns versuchen, beginnend mit der Geschichte um den 2. Weltkrieg, die heutige Situation zu verstehen. Ich kann dies nicht…

 

 

 

Infos und Tickets unter:  https://vergangenundvergessen.de/touren/unterm-hafen/

 

Nächste Termine:

04.07.2022 um 15:30 Uhr

28.07.2022 um 16:30 Uhr

04.08.2022 um 14:30 Uhr

“Or Jonatan” Rabbinerseminar Hamburg – Studium von Tora, Talmud & jüdischem Gesetz

Das Rabbinerseminar “Or Jonatan” bildet, über das Studium der Tora, junge Männer zu Rabbinern aus. Die Ausbildung wird unter der Aufsicht der jüdischen Gemeinde und dem Landesrabbiner Shlomo Bistritzky durchgeführt. Die Studenten tragen die Werte des Seminars und sind mit ihnen verbunden. Eine Integration in die Jüdische Gemeinde wird gewünscht und angestrebt.

Das Studium dauert drei Jahre und wird geleitet von Rabbiner Arye Merkhasin. Erfahren Sie hier mehr zum Ausbildungsprogramm:

1. Ausbildungsjahr: Gesetze des Schabbats
2. Ausbildungsjahr: Kaschrut-Gesetze, Milch und Fleisch, Feiertagsgesetze
3. Ausbildungsjahr: Es kann zwischen 3 Themen gewählt werden:
3.1 Tiefergehende Ausbildung für das Amt des Rabbiners
3.2 Ausbildung zum „Sofer Stam”: Tora, Tefillin und Mesusa-Schreiber
3.3. Ausbildung zum Thema Kaschrut

Erfahren Sie mehr über das jüdische Leben in Hamburg bei vergangenundvergessen!

Termine:

15.06.2022 um 15:30 Uhr

08.07.2022 um 16 Uhr

09.09.2022 um 15 Uhr

 

Tickets finden Sie hier: https://vergangenundvergessen.de/ticketshop/

Gemeinsames Gedenken an die Opfer des Holocaust

Hamburg (dpa/lno) – Zum Holocaust-Gedenktag am 27. Januar gedenkt Hamburg der Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft.

Innensenator Andy Grote (SPD) wird am Mahnmal für die Opfer nationalsozialistischer Verfolgung auf dem Friedhof Ohlsdorf gemeinsam mit dem polnischen Generalkonsul, Pawel Tomasz Jaworski, einen Kranz niederlegen, teilte die Senatspressestelle mit. Außerdem wird es um 19.00 Uhr eine Gedenkveranstaltung und Lesung in der Hauptkirche St. Michaelis geben. Dabei wird der Hamburger Autor Gerrit Pohl aus seinem Buch lesen, in dem es um die Transporte jüdischer Kinder nach England geht. Der Eintritt ist frei.

Nächste Führungen zum jüdischen Hamburg am 11.02.2022 um 14:30 Uhr und am 12.03.2022 um 14:30 Uhr. Tickets finden Sie hier: https://vergangenundvergessen.de/ticketshop/

 

Juden in Hamburg

https://shmh.de/de/dauerausstellung-juden-in-hamburg

Blicke in die Sammlungen des Museums für Hamburgische Geschichte

Die Ausstellung Juden in Hamburg zeigt die bewegte und wechselvolle Geschichte der jüdischen Bewohner der letzten 400 Jahre: die schwierigen Anfänge um 1600, den mühevollen Emanzipationsprozess bis zur rechtlichen Gleichstellung im späten 19. Jahrhundert und die Blütezeit während der Weimarer Republik ebenso wie die Zeit der nationalsozialistischen Verfolgungen und den Aufbau der heutigen Gemeinde nach 1945.

Jüdische Lebensfeste wie Geburt, Bar und Bat Mizwa, Heirat und Tod werden erläutert und der Besucher kann den Nachbau des Interieurs einer Synagoge sowie eine gutbürgerliche Wohnsituation um die Jahrhundertwende betreten.
Der Einfluss der Juden, ihre Integration und Diskriminierung in Politik und Wirtschaft, Kunst und Wissenschaft sowie Religion und Alltagsleben werden ebenso behandelt wie die Verfolgung und Vernichtung der Juden während der NS-Herrschaft.

Die ausgewählten Exponate erzählen unter anderem vom Überseehandel des 17. Jahrhunderts und dem hebräischen Buchdruck, vom vielfältigen Gemeindeleben und der Tätigkeit jüdischer Prominenter in der Hansestadt. Sie veranschaulichen die Bedeutung, die die Juden für das städtische Leben und die Entwicklung der Stadt bis heute hatten. Sie zeigen auch den Verlust, den die brutale Vernichtung des jüdischen Lebens unter der Herrschaft der Nationalsozialisten bedeutete.

Zur Vermittlung der jüdischen Kultur und Geschichte veranstaltet das Museum für Hamburgische Geschichte ein umfangreiches Begleitprogramm.

 

Der nächste öffentliche Termin bei der Führung durch “Das jüdische Hamburg” ist am Freitag den 07.01.2022 um 14:30 Uhr.

Anmelden kann man sich hier: https://vergangenundvergessen.de/ticketshop/