Donnerstag  19. April 2018

 

Holocaust Memorial „Yad Vashem“ – „Gedenkstätte der Märtyrer und Helden des Staates Israel im Holocaust“

Erste Berührungen mit dem Thema Holocaust und deren Aufarbeitung hatte ich mit 12 Jahren. Mit meiner Schulklasse war ich auf einer Studienreise durch Polen. Auch der Besuche des Konzentrationslagers „Ausschwitz“ stand mit auf unserem Programm. Die Eltern wurden über den Besuch informiert und gaben größtenteils ihre Zustimmung zur Konfrontation mit diesem sehr schweren Thema. Ich kann mich bis heute erinnern. Sehe mich durch die Gänge laufen gesäumt von unzähligen Schuhen, Kleidung und Erinnerungsstücken. Ich war schockiert und schämte mich meiner Herkunft.

Hier in Jerusalem am „Yad Vashem“ fühle ich mich den Menschen nah. Ich wandere durch die neun unterirdisch angelegten Galerien die Geschichte der Judenverfolgung, betrete mit Ehrfurcht die „Halle der Erinnerung“ und wandere auf der „Allee der Gerechten“.  Sie ist gesäumt von Bäumen, die für die „Gerechten“ gepflanzt wurden. Sie haben sich dem Nazi-Regime wiedersetzt und Juden das Leben gerettet. Auf der Recherche zu meiner eigenen Tour habe ich viele von Ihnen „kennenlernen“ dürfen. Ich sehe die Gedenkplatte von Oskar Schindler und erinnere mich…

 

In Gedenken an die 1,5 Millionen von den Nationalsozialisten ermordeten jüdischen Kinder

Bildrechte: Von I, Reuvenk, CC BY 2.5, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=2507060