„Yom HaShoah“ der Gedenktag für die sechs Millionen ermordeten Juden, während der Zeit des 2. Weltkriegs, wird nach jüdischer Tradition vom „Ausgehen des Lichts“ am Abend des 20. April bis zum Sonnenuntergang am 21. April begangen. Wie in jedem Jahr wird dieser mit einer Staatszeremonie in Vad Vashem eröffnet. Sechs Fackeln, welche an die sechs Millionen Juden erinnern sollen, werden angezündet. Anders als in den letzten Jahren bzw. Jahrzenten, wird in diesem Jahr kein Publikum vor Ort sein und die Zeremonie über jegliche Medien übertragen. Durch die Corona Pandemie müssen auch hier Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden.

 

Am Morgen des 21. April ertönt im ganzen Land zwei Minuten lang Sirenen. Die Bürger Israels halten inne. Das Leben steht still! Dieses Jahr wird es anders sein. Auch in Israel findet seit Wochen kein Alltag statt. Die Menschen bleiben zu Hause und gedenken jeder für sich. Sie zollen den Opfern Respekt. So oder so.